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„Aktuelle Meldungen rund um Posteo: Neuigkeiten, Entwicklungen, Hintergrundinfos, Medienbeiträge über Posteo - das ganze Spektrum.“

Blog und Nachrichten

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Wir suchen Verstärkung!

Erstellt am 24. Juni 2021, 12:00 Uhr | Kategorie: Blog

Liebe Kundinnen und Kunden,
liebe Interessierte,

heute haben wir eine Mitteilung in eigener Sache.
Wir suchen zur Verstärkung unseres Teams aktuell:

- eine(n) erfahrene(n) Mitarbeiter(in)(mwd) für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
- eine(n) Schlussredakteur(in)(mwd) für die Posteo Newsredaktion
- eine(n) Mitarbeiter(in)(mwd) für den spanischsprachigen Kunden-Support und Übersetzungen
- eine(n) Mitarbeiter(in)(mwd) für den italienischsprachigen Kunden-Support und Übersetzungen
- eine(n) Personalreferent(in)(mwd)
- eine(n) Software-Tester(in)(mwd)
- eine(n) Kauffrau/Kaufmann(mwd) im Einzelhandel für den Kundenzahlungsverkehr
- eine(n) Systemadministrator(in)(mwd)
- eine(n) Postmaster(in) (m/w/d)
- eine(n) Web-Softwareentwickler(in)(mwd)

Falls Sie sich für eine der ausgeschriebenen Stellen interessieren, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung per E-Mail an jobs@posteo.de.
Vielleicht kennen Sie auch Menschen, für die eine der ausgeschriebenen Stellen infrage kommen könnte. In diesem Fall freuen wir uns darüber, wenn Sie unsere Anzeige weiterleiten.

Die Stellenanzeigen finden Sie unter:
https://posteo.de/site/jobs

Viele freundliche Grüße sendet
das Posteo-Team

TKG-Novelle: BMI will Identifizierungspflicht für Internetnutzer

Erstellt am 02. März 2021, 17:00 Uhr | Kategorie: Blog

Das Bundesinnenministerium will bei den Verhandlungen zur TKG-Novelle offenbar kurzfristig noch Änderungen mit weitreichenden Folgen für alle Internetnutzerinnen durchsetzen: Nach dem Willen des BMI sollen sich die Bürgerinnen und Bürger künftig identifizieren müssen, wenn sie weiterhin online über Messengerdienste, Audio-, Videochats oder auch per E-Mail kommunizieren möchten.

Egal, ob WhatsApp, Zoom, Facetime, iMessage, E-Mail oder Skype: Überall sollen künftig verifizierte Datensätze jedes Nutzers liegen. Dem BMI geht es um alle “nummerunabhängigen interpersonellen TK-Dienste”.

Konkret will das BMI, dass die Bürgerinnen und Bürger ihren Namen, die Anschrift sowie ihr Geburtsdatum zwingend bei den Anbietern hinterlegen, die diese Angaben (z.B. mit Personalausweis oder Ident-Diensten) verifizieren müssen.

#more#

Uns liegt ein entsprechendes Papier aus dem BMI seit letzter Woche vor. Heute wurde uns aus gut informierten Kreisen noch einmal bestätigt, dass die Identifizierungspflicht weiterhin nicht vom Tisch ist. Eine frühere Version des Papiers hatte sogar eine Entschlüsselungspflicht für die Anbieter enthalten – diese scheint nun entfallen. Wir haben uns jetzt für die Veröffentlichung des Papiers (siehe unten) entschieden, um eine öffentliche Debatte zu ermöglichen. Uns wurde berichtet, dass das BMI versucht, möglichst viele der insgesamt 15 im Papier enthaltenen Punkte auf den letzten Metern noch ins Gesetz zu bekommen.

Niete
(Quelle: Screenshot BMI-Papier)

BMI will Personen-Vorratsdatenspeicherung

Im Papier heisst es: “TK-Dienste sollen verpflichtet werden, Identifizierungsmerkmale zu erheben, zu verifizieren und im Einzelfall den Sicherheitsbehörden zur Verfügung zu stellen.” Die Daten der Bürgerinnen und Bürger sollen nur zum Zweck einer möglichen künftigen Strafverfolgung flächendeckend gespeichert werden: das wäre nichts anderes als eine Personen-Vorratsdatenspeicherung.

Die Identifizierungspflicht würde die Art und Weise, wie Menschen hierzulande Online-Dienste nutzen, grundlegend ändern. Die Nutzerinnen müssten stets zunächst ein Ident-Verfahren durchführen bzw. den Ausweis vorzeigen und wären gezwungen, ihre verifizierten Daten bei zahlreichen – über die ganze Welt verstreuten – Unternehmen zu hinterlegen. Oft handelt es sich um Dienste mit werbefinanzierten, datengetriebenen Geschäftsmodellen, denen die verifizierten Daten aller (deutschen) Nutzer auf dem Silbertablett geliefert würden: So verfügen die Plattformen der großen Konzerne wie Google, Facebook oder Apple oft über integrierte Audio-/Video- und Textchat-Angebote, die nicht getrennt vom Benutzerkonto gehalten werden. Daher wären in der Konsequenz die meisten Online-Angebote von der Identifikationspflicht betroffen. Das dürfte einen massiven und unverhältnismäßigen Eingriff in grundrechtlich geschützte Freiheitsrechte darstellen.

Die gesellschaftlichen Konsequenzen wären enorm: Etwa bei der Teilhabe von Personen ohne Ausweis (Kinder, Geflüchtete) oder von Menschen, die aus Sicherheitsbedenken ihre Daten online nicht überall angeben möchten. Das vertrauliche Hilfesuchen und Konsultieren von Beratungsangeboten würde genauso erschwert wie die Arbeit von Journalistinnen und Journalisten.
Die Anbieter würden hochattraktiv für Datendiebe und vermehrt Ziel von Angriffen. Datenschutzrechtliche Grundsätze würden zudem übergangen: Die Daten würden nur zum Zweck einer möglichen künftigen Strafverfolgung flächendeckend erhoben – und nicht etwa aus betrieblichen Erfordernissen. Wie die Anbieter Nutzerinnen und Nutzer aus Deutschland von ausländischen Nutzern zweifelsfrei unterscheiden sollen, wird in dem Papier nicht erörtert. Auch nicht, dass der Internetstandort Deutschland massiv benachteiligt würde. Es würde massive Ausweichbewegungen hin zu im Ausland sitzenden Angeboten geben, die widerum dazu gezwungen würden, deutsche Nutzer auszusperren – oder deren Identität festzustellen. Datensparsame Online-Dienste würden unmöglich gemacht.

Warum das BMI angesichts eines globalen Internets eine solche Regelung überhaupt für umsetzbar hält, ist völlig offen. Man kann das Internet nicht mit weitgehend nationalen Netzstrukturen – wie etwa Telefonnetzen – vergleichen.
Auch wird im Papier fälschlicherweise und irreführend davon gesprochen, für Strafverfolger solle dann künftig “im Einzelfall die Anonymität” aufgehoben werden. Erstens werden Bestandsdaten nicht in Einzelfällen, sondern millionenfach pro Jahr bei den Anbietern abgefragt – schon bei Ordnungswidrigkeiten (2019: Über 16 Millionen Anfragen laut Bundesnetzagentur). Und zweitens ist ein Account, der bei einem Anbieter mit einem verifizierten Datenatz verknüpft ist, niemals anonym – der Benutzername ist lediglich ein Pseudonym.

15 Punkte: Die Wunschliste des BMI ist lang

Das Papier enthält mehr als ein Dutzend weiterer Punkte, die das BMI im Rahmen der TKG-Novellierung gerne durchsetzen würde. Es ist unserer Ansicht nach durchaus möglich, dass der “Empörungs”-Punkt Identifikationspflicht ggf. die Aufmerksamkeit von den anderen Punkten des Papiers nehmen soll. Auch diese würden aber weitreichende Konsequenzen haben. So sollen die Begriffsdefinitionen für Bestands- und Verkehrsdaten erheblich weiter gefasst und aus ihrem datenschutzrechtlichen Kontext genommen werden. Auch den schon jetzt unklaren Begriff der sogenannten “Mitwirkenden” an TK-Diensten will das BMI ausweiten, bis hin zu Auftragsdatenverarbeitern. Auch sollen diese “Mitwirkenden” (z.B. Internetcafes, Krankenhäuser, Hotels usw.) verpflichtet werden, ebenfalls Daten für Auskunftsersuchen der Sicherheitsbehörden zu erheben und zu speichern. Es wird versucht, jeden zur Datenerhebung heranzuziehen, der auch nur im entferntesten in Berührung mit dem Erbringen von TK-Dienstleistungen kommt. So entstehen an vielen Stellen in der Gesellschaft Datenhalden – und zur Auskunft gegenüber den Behörden Verpflichtete.

Aus unserer Sicht wird hier durch das BMI klar versucht, im TKG ein eigenes Regime für die Erhebung von Daten – nur für die Strafverfolgungsbehörden – zu schaffen und diese Datenerhebung von den datenschutzrechtlichen Vorgaben der DSGVO zu entkoppeln: Dass man nämlich nur erheben darf, was für den Betrieb notwendig ist. Dieser Datenschutzgrundsatz wird auch im neuen TTDSG verankert, einem Gesetz, das künftig den Datenschutz für die TK-Anbieter regeln wird.

Dass nun versucht wird, im TKG einen anderen Datenbegriff zu etablieren und ein anderes Erhebungsregime festzuschreiben, ist alarmierend. Hier wird nun zielgericht konstruiert, dass immer alles erfasst werden muss, was für die Strafverfolgung notwendig ist – und nicht – wie bisher bei E-Mail-Diensten – nur das, was aus betrieblichen Gründen erforderlich ist.

Man hält sich nicht an das, was das BverfG für Datenerhebungen und Datenauskünfte vorgegeben hat, wenn man auf diesem Wege aushebeln möchte, was verfassungs- und datenschutzrechtlich vorgegeben ist. Man kann spezialgesetzliche Regelungen treffen, doch auch diese müssen den verfassungsrechtlichen Vorgaben entsprechen. In den Eingriffsvoraussetzungen muss klar sein, wann, welche und warum Daten erhoben werden. Aber nicht dieses “große Öffnen”, indem man an den Begriffsdefintionen für Bestands-, Verkehrsdaten und am ungeklärten Begriff der sogenannten “Mitwirkung” schraubt und diese so weit öffnet, dass Anbieter und beliebige Dritte am Ende alles erheben und speichern müssen – nur für die Zwecke der Ermittlungsbehörden.

TK-Dienste, die Internetzugangs- oder Signalübertragungsdienste anbieten, will das BMI außerdem verpflichten, im Rahmen einer Quellen-TKÜ sowie bei Online-Durchsuchungen “Auskünfte zu erteilen und Hilfestellung zu gewähren”. Das bedeutet: Diese Anbieter sollen verpflichtet werden, den Datenstrom so umzuleiten bzw. die hierzu notwendigen Hilfestellungen zu geben, dass die Sicherheitsbehörden die staatliche Überwachungssoftware (Staatstrojaner) auf dem Endgerät des Nutzers aufbringen können.

Welche Erfolgsaussichten die Forderungen aus dem BMI im derzeit laufenden Gesetzgebungsverfahren haben, ist noch unklar. Uns wurde aus dem Bundestag signalisiert, dass das BMI nicht locker lässt und weiter versucht, auf den letzten Drücker noch Themen ins TKG zu bekommen, die in der Ressortabstimmung eigentlich verworfen wurden – und dass es in der SPD-Fraktion Bedenken gibt. Das BMI beabsichtigt, so viele seiner Forderungen durchzusetzen wie möglich. Auch, da es wahrscheinlich ist, dass nach der Bundestagswahl andere Koalitionspartner mitregieren, die für solch tiefgreifende sicherheitspolitische Verschärfungen wenig offen wären. Wir hatten im Herbst bereits Stellung zum bisherigen Gesetzentwurf genommen – damals wurden Wirtschaft und Zivilgesellschaft nur 2 Tage Zeit für eine Stellungnahme eingeräumt. Wir möchten nicht in den kommenden Wochen von einem in wesentlichen Teilen verschärften Gesetzentwurf überrascht werden, zu dem kaum noch Stellung bezogen werden kann.

Disclaimer: Wenn Sie das Dokument lesen, beachten Sie bitte, dass es sich bisher nur um ein Forderungspapier aus dem Bundesinnenministerium handelt. Die dort enthaltenen Ausführungen und Begründungen geben daher ausschliesslich die Ansichten des BMI wieder – und entsprechen nicht zwingend Tatsachen. Es ist derzeit auch völlig unklar, welche oder ob wesentliche Teile des Papiers in den Gesetzentwurf gelangen werden.

Enigmail-Nutzer: Nicht auf Thunderbird 78 updaten

Erstellt am 30. Juni 2020, 14:15 Uhr | Kategorie: Blog

Liebe Posteo-Kundinnen und Kunden,
liebe Interessierte,

wir wenden uns heute an alle Nutzer von Thunderbird in Verbindung mit dem Verschlüsselungs-Add-on Enigmail. Bitte vermeiden Sie ein Update auf die kommende Version Thunderbird 78.0, wenn Sie Ihre E-Mails regelmäßig mit OpenPGP verschlüsseln und weiterhin darauf angewiesen sind. Enigmail wird von Thunderbird 78 nicht mehr unterstützt. Die neue, eigene OpenPGP-Verschlüsselung des Mailprogramms ist in Version 78.0 noch experimentell – und standardmäßig abgeschaltet.

Sollten Sie die automatische Aktualisierung verwenden, müssen Sie nichts weiter unternehmen: Ein Update auf Thunderbird 78 wird nicht automatisch installiert.

Zum Hintergrund:
Mozilla plant noch für diesen Sommer die neue Version Thunderbird 78, mit der sich die Unterstützung von Add-ons ändert. Dies war unter anderem aus Sicherheitsgründen notwendig geworden.
Das hatte auch ein Sicherheits-Audit im Auftrag von Posteo Ende 2017 gezeigt, das diverse Sicherheitslücken in Thunderbird, insbesondere der Add-on-Schnittstelle identifiziert hatte.

Externe Add-ons wie Enigmail, die auf interne Komponenten von Thunderbird zugreifen müssen, werden künftig nicht mehr unterstützt.

Daher implementiert Mozilla in Thunderbird 78 eine eigene OpenPGP-Funktion. Die eingebaute Verschlüsselung soll das Add-on Enigmail ersetzen.
Aktuell wird die OpenPGP-Unterstützung in Thunderbird 78 als experimentell eingestuft und ist standardmäßig ausgeschaltet: Enigmail wird in Thunderbird 78 nicht mehr unterstützt.

Warten auf Thunderbird 78.2

Ab Thunderbird 78.2 soll OpenPGP in Thunderbird standardmäßig zur Verfügung stehen. Wir werden Sie darüber informieren, sobald die Version zur Verfügung steht und ein Update für OpenPGP-Nutzer möglich ist.

Viele freundliche Grüße sendet
das Posteo-Team

Corona-Vorsorge: Berliner Posteo-Lab vorübergehend geschlossen

Erstellt am 10. März 2020, 18:30 Uhr | Kategorie: Blog

Liebe Posteo-Kundinnen und Posteo-Kunden,

wir haben eine kurze Mitteilung in eigener Sache:
aufgrund der zunehmenden Verbreitung des Coronavirus bleibt unser Posteo-Lab auf dem Berliner Kreuzberg bis auf Weiteres geschlossen.

Das Posteo-Lab ist unser Öffentlichkeitsraum in Berlin.
Interessierte können dort normalerweise täglich zwischen 15 und 18 Uhr vorbeikommen, um Posteo auszuprobieren, Guthaben aufzuladen und Fragen zu stellen.

Wir bitten alle, die uns in Kürze besuchen wollten, um Verständnis.
Wir werden hier im Blog darüber informieren, sobald wir das Lab wieder öffnen.

Hintergrund der Schliessung ist, dass wir unserem Team bereits seit Ende Februar empfehlen, nach Möglichkeit im Homeoffice zu arbeiten.
Deswegen können wir das Lab nicht mehr durchgängig besetzen. Mit der vorübergehenden Schliessung möchten wir auch das Risiko einer Ansteckung verringern. Ansonsten ist der Betriebsablauf durch das Coronavirus nicht gestört. Sie können alle Fragen per E-Mail an support@posteo.de an uns richten und ihr Guthaben online wieder aufladen.

Viele Grüße
Ihr Posteo-Team

Transparenzhinweis: Unsere Spenden 2019

Erstellt am 19. Februar 2020, 16:16 Uhr | Kategorie: Blog

Liebe Kundinnen und Kunden, liebe Interessierte,

wir haben einen Transparenzhinweis für Sie: Wir haben unsere Spenden-Seite aktualisiert. Dort legen wir offen, welche Organisationen wir im vergangenen Jahr (2019) finanziell unterstützt haben.

Im vergangenen Jahr haben wir insgesamt 44.500 Euro gespendet. Davon waren 42.045 Euro freiwillige Spenden durch das Unternehmen Posteo. Aus gespendeten Restguthaben gekündigter Postfächer stammten die übrigen 2455 Euro. Im Vergleich zum Vorjahr konnten wir unsere Spenden im Jahr 2019 um 3900 Euro erhöhen.

#more#

Uns ist es wichtig, gesellschaftliches Engagement zu fördern und als Unternehmen Verantwortung zu übernehmen. Deshalb spenden wir an ausgewählte Organisationen aus den Bereichen Umwelt- und Klimaschutz, Netzpolitik und Meinungsfreiheit sowie aus der Flüchtlingshilfe.

Im Jahr 2019 wurden unterstützt:

BUND
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ist einer der größten deutschen Umweltverbände. Deutschlandweit gibt es über 2000 ehrenamtliche BUND-Gruppen, die sich u.a. zu Umweltthemen in ihrer Region engagieren. Der BUND setzt sich außerdem für den Klimaschutz, für eine ökologische Landwirtschaft sowie für den Schutz bedrohter Arten, der Wälder und des Wassers ein. Der BUND ist das deutsche Mitglied des internationalen Umweltschutznetzwerkes “Friends of the Earth”.

ECCHR
Das Europäisches Zentrum für Verfassungs- und Menschenrechte (ECCHR) setzt sich mit juristischen Mitteln für die Menschenrechte ein. Ziel der Anwälte des ECCHR ist es, staatliche und nichtstaatliche Akteure für schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen gerichtlich zur Verantwortung zu ziehen. Gegründet wurde das ECCHR im Jahr 2007 unter anderem von dem Menschenrechtsanwalt Wolfgang Kaleck, der in Deutschland den Whistleblower Edward Snowden vertritt.

Netzpolitik.org
netzpolitik.org ist eine journalistische Plattform für digitale Freiheitsrechte und bildet die wichtigen politischen Debatten und Entwicklungen rund um das Internet ab. Auf der Plattform wird dokumentiert, wie die Politik das Internet und die Gesellschaft durch Regulierung und den kontinuierlichen Ausbau von Überwachungsgesetzen verändert. Netzpolitik.org will mit seiner Arbeit Menschen zum Engagement für ihre digitalen Freiheitsrechte und für eine offene Gesellschaft anregen.

Reporter ohne Grenzen
Reporter ohne Grenzen setzt sich weltweit für die Presse- und Informationsfreiheit ein. Die Organisation dokumentiert Verstöße gegen die Pressefreiheit und unterstützt Journalisten, die in Gefahr sind. Reporter ohne Grenzen kämpft gegen Zensur und restriktive Mediengesetze.

UNICEF – Living Schools
UNICEF ist das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen. Die Organisation setzt sich seit 1946 in 190 Staaten für die Gesundheit, Bildung und Rechte von Kindern und Müttern ein. Politisch engagiert sich UNICEF gegen den Einsatz von Kindersoldaten und für den Schutz von Flüchtlingen und die Umsetzung der Kinderrechtskonventionen. Posteo unterstützt das Projekt Living Schools in Malawi: Dort werden Schulen gebaut, die auf den Prinzipien Umweltbewusstsein, E-Learning und Mitbestimmung basieren. Die Schulen haben ein eigenes Wassersystem für sauberes Trinkwasser und Hygiene, nutzen die Sonne zur Energiegewinnung und lehren in einem Schulgarten den Umweltschutz. E-Learning-Angebote stehen auch der Nachbarschaft zur Verfügung.

Die UNO-Flüchtlingshilfe
Die UNO-Flüchtlingshilfe ist der deutsche Ableger des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR). Sie sichert das Überleben geflüchteter Menschen in akuten Krisensituationen mit lebensrettenden Nothilfemaßnahmen. So sorgt die UNO-Flüchtlingshilfe beispielsweise für eine ausreichende Versorgung mit Wasser, Lebensmitteln und Medikamenten in Flüchtlingscamps oder in schwer zugänglichen Regionen.

Zusätzliches Sponsoring im Jahr 2019:

taz – Panter Stiftung
Die taz Akademie lädt zweimal im Jahr 20 NachwuchsjournalistInnen und -journalisten und Aktivistinnen und Aktivisten nach Berlin ein, um zusammen einen Beileger für die Tageszeitung zu produzieren. Im Jahr 2019 hieß das Thema „Klima retten? Klar, aber wie?“. Posteo hat den Klima-Workshop als Sponsor unterstützt.

Reporter ohne Grenzen – Press Freedom Awards
Die Press Freedom Awards von Reporter ohne Grenzen ehren außergewöhnlich mutige und unabhängige Journalistinnen und Journalisten, die trotz widrigster Umstände und Gefahren nicht schweigen wollen. Posteo stiftete im Jahr 2019 das Preisgeld in der Kategorie „Courage“.

Posteo wirtschaftet nachhaltig und ist unabhängig: Unser Dienst wird ausschließlich mit den Postfachgebühren unserer Kundinnen und Kunden finanziert. Investoren oder Werbepartner gibt es bei Posteo nicht. Deshalb sind Sie es, die unser Engagement ermöglichen – und einen Unterschied machen. Hierfür bedanken wir uns bei Ihnen.

Viele Grüße
Ihr Posteo-Team